Pięć dokumentów sądu ziemskiego dobrzyńskiego z XIV i XV w.

Sobiesław Szybkowski

Abstrakt

Fünf Urkunden des Landgerichts zu Dobrin aus dem 14. und 15. Jh.

Die hier veröffentlichten Urkunden des Dobriner Landgerichts bringen uns die äußerst interessante Geschichte des Landes Dobrin um die Wende vom 14. zum 15. Jh. näher. Die ersten drei von ihnen (von 1398, 1400 und 1406) spiegeln den beachtenswerten Umstand wider, dass den Landbesitz in der Sonnenburger Kastellanei die Personen innehatten, die aus dem Gebiet Preußens stammten (Bürger aus Thorn: Bugheim, Wittram, Voks). Die späteren Urkunden, von 1423 und 1426, liefern Informationen zu den Eigentums- und genealogischen Verhältnissen einiger konkreter Dobriner Adelsfamilien (Gutsherren von Radomin von Wappen Pierzchała und Gutsherren von Szpetal, Złotopole und Zaduszniki von Wappen Laska). Darüber hinaus geben die Zeugenlisten der Urkunden Auskunft über die personelle Zusammensetzung der Dobriner Verwaltungselite am Ende des 14. und am Anfang des 15. Jh. Von Bedeutung sind hier vornehmlich die Zeugenlisten der Urkunden von 1398, 1400 und 1406, weil sie die personellen Wandlungen auf den Dobriner Landämtern zeigen, die mit der Herrschaft des Deutschen Ordens auf diesem Gebiet (bis 1405), und dem späteren erneuten Übergang unter die Kontrolle des Königtums Polen zusammenhingen.