Las Babsk w stosunkach polsko-krzyżackich w XIV i XV w.

Adam Szweda

Abstrakt

Der Wald Babsk in den Polen-Deutschordens-Beziehungen im 14. und 15. Jh.

Am 31. Dezember 1435 wurde in Brześć Kujawski ein Friedensabkommen unterzeichnet, das den nächsten Krieg zwischen Polen und dem Deutschen Orden abschloss. Die Urkunde des Abkommens enthielt, neben den fundamentalen Punkten, auch Beschlüsse zu vielen Einzelfragen. Artikel 27 des Abkommens entschied die strittige Frage des Waldes Babsk in den nördlichen Teilen von Crayen, südöstlich von Debrzno (Frydland), in der Nähe von Gronowo (heute Stare Gronowo), in der unmittelbaren Nachbarschaft der Güter des Deutschen Ordens. Der Autor vertieft unser Wissen von diesem Streit, der bisher von Klaus Neitmann am vollständigsten geschildert wurde.
Der Wald Babsk wurde 1380 zum ersten Mal erwähnt, als er, zusammen mit dem Dorf Gronowo, vom Krakauer Starosten Sędziwój aus Szubin dem Deutschen Orden verpfändet wurde. Gronowo tauchte schon 1349 in der Beschreibung der Polen-Deutschordens-Grenze, wahrscheinlich auf  der polnischen Seite auf. 1370 verlieh der polnische König Kazimierz Wielki (Kasimir der Große) dem Dorf (erneut?) das Culmer Recht, Sędziwój erhielt es, zusammen mit dem Wald Babsk, um 1370–1380. Vor September 1389 kaufte Sędziwój die Güter dem Deutschen Orden ab, um sie schon vor der Hälfte 1397 erneut zu verpfänden. Die guten Beziehungen, die Sędziwój mit dem Deutschen Orden unterhielt, führten sogar zu den Vorwürfen, Geheimnisse des Königtums Polen den Kreuzrittern zu übermitteln, die in Polen gegen ihn erhoben wurden. Das Problem der Verpfändung kam mehrmals in den Polen-Deutschordens-Verhandlungen zur Sprache, die der Autor genau darstellt. Er veröffentlicht eine bisher unbekannte Quelle von 1436, die unser Wissen über diesen Streit vervollständigt, und unterstreicht die Tatsache, dass erst der Dreizehnjährige Krieg eine endgültige Lösung brachte.